24.03.2011
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Bericht aus der letzten Gemeinderatssitzung

Polizei soll wegen Mautflüchtlingen Kontrollen durchführen - FFW Grafling wegen Mangel an Aktiven aufgelöst – Aktion „Sauber macht lustig“ steht an

Straßkirchen. (RK)  Der Gemeinderat musste sich bei seiner letzten Sitzung  nicht nur mit vielen Baugesuchen, der Auflösung der  Feuerwehr Grafling, der Errichtung eines Inliner- und Skateboardplatzes beim Sportzentrum, sondern auch mit den Problemen wegen des wieder sehr stark zugenommenen Schwerlastverkehrs auf der Bundesstraße, befassen.   Dabei wurde den Mitgliedern des Gemeinderates durch Bürgermeister Grotz bekanntgegeben, dass die  FFW Grafling aus Mangel an aktiven Feuerwehrdienstleistenden den Brandschutz nicht mehr gewährleisten kann. Der Verein selbst bleibt weiterhin bestehen und  einsatzmäßig wird künftig  das Gebiet der FFW Grafling für die Ortsteile Thal, Gänsdorf und Seehof, welche im Zuge der Gemeindegebietsreform zur Gemeinde Straßkirchen eingegliedert worden sind, in den Schutzbereich der FFW Paitzkofen und die Ortschaften Grafling, Peinkofen und Münchsdorf in den Schutzbereich der FFW Großenpinning fallen.  Entsprechend des Eingemeindungsvertrages wird jetzt das Vermögen bewertet und je zur Hälfte auf die Gemeinden Oberschneiding und Straßkirchen verteilt.


Ohne Einwände stimmte der Gemeinderat  dem Antrag zur Errichtung einer landwirtschaftlichen Lagerhalle und zum Abbruch eines landwirtschaftlichen Nebengebäudes beim Ackerhof 58, dem Abbruch eines Holzstadels auf dem Grundstück, Bachstraße 5, dem Antrag zur Errichtung einer landwirtschaftlichen Lagerhalle und zum Teilabbruch einer landwirtschaftlichen Lagerhalle auf dem Grundstück, Dorfplatz 19 in Paitzkofen, dem Teilabbruchantrag des bestehenden Wohnhauses, sowie dem Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage auf dem Grundstück, Sandweg 7 und dem Antrag zum Einleiten von Niederschlagswasser in das Grundwasser von der neuen Fertigungshalle auf dem Grundstück, Passauer Straße 55,  zu.


Auch wurde den Mitgliedern des Gemeinderates der von Markus Wolf gefertigte Planentwurf für die Errichtung eines Inliner- und Skateboardplatzes im Bereich der Erdgasmessstelle beim Sportzentrum unterbreitet. Vom Gemeinderat wurde festgelegt, dass bei der nächsten Sitzung endgültige Entscheidung diesbezüglich getroffen werden soll. Bis dahin ist abzuklären, ob  für den  jetzigen Standort baurechtlich Bedenken bestehen,  zum Erdgasgebäude hin ein Abstand einzuhalten ist und ob sich die Kosten tatsächlich zwischen 30.000 und 37.000 Euro bewegen werden.
Weil augenscheinlich der Schwerlastverkehr auf der B 8 durch Straßkirchen wieder zugenommen hat, wurde  auf Antrag von Gemeinderat Heinrich Ring  festgelegt,  wegen diesem Umstand  Antrag an die Polizei auf vermehrte Kontrollen und konsequente Bestrafung der Mautflüchtliche zu stellen.
Die Gemeinderäte Heribert Prebeck und Norbert Kiendl berichteten von Straßenschäden bei der Firststraße in Paitzkofen, bei der Ackerhofstraße und dem Goldenen Feldl.


Gemeinderat Dr. Christian Hirtreiter regte an, dass sich bei der nächsten Sitzung der Straßkirchner Energiescout, Ralf Zierer vorstellen und Laura Osterholzer vom Landratsamt  zum Thema „Aktuelles zur Bioenergieregion“ berichten  sollte.
Erinnert wurde auch, dass der  Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land  am Samstag, 09. April die Aufräumaktion „Sauber macht lustig“ veranstaltet.  Die Gemeinde Straßkirchen ist dazu auf zahlreiche Teilnehmer aus den Ortsvereinen sowie aus sonstigen Gruppen angewiesen.


Bekanntgegeben wurde auch, dass im letzten Jahr die Ortschaft Schambach auf Kreisebene beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft“ mit Gold ausgezeichnet wurde.  In der Regel nimmt dann jeder Sieger im darauffolgenden Jahr, also heuer, am Bezirkswettbewerb teil. Am Donnerstag, 31. März, 19.00 Uhr wird nun in der Dorfschänke in Schambach Kreisgartenfachberater Hans Niedernhuber allen Bürgerinnen und Bürgern nähere Informationen zum anstehenden Wettbewerb auf Bezirksebene geben.  Unter anderem wird er die Wettbewerbskriterien erläutern und bekanntgeben, wann genau die Jurymitglieder nach Schambach kommen.

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