29.03.2012
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Bürgerversammlung Schambach 2012

Bürgerversammlung Schambach 2012

Straßkirchen. (cd) Straßkirchens zweite Bürgerversammlung 2012, diesmal insbesondere für den Ortsteil Schambach, fand am letzten Dienstag im Gast-haus zur Dorfschänke in Schambach statt. Hierzu konnte Bürgermeister Eduard Grotz wieder zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Herrn Pfarrer Willibald Hirsch begrüßen. Im Nachgang zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – unser Dorf soll schöner werden“ erfolgte die Übergabe der Urkunden an die Dorfbevölkerung.

Unterlegt mit einer Power-Point-Präsentation gab der Erste Bürgermeister einen umfassenden Rechenschaftsbericht über das abgelaufenen Haushaltsjahr 2011 sowie einen kurzen Ausblick auf das Jahr 2012. Insbesondere stellte Grotz die Planungen zum Neubau der Kinderkrippe, an den bestehenden Kindergarten „St. Elisabeth“, vor. Die Bauarbeiten hierzu wurden vor kurzem begonnen und werden voraussichtlich Ende des Jahres abgeschlossen sein, sodass der Krippenbetrieb wahrscheinlich zu Beginn des kommenden Jahres aufgenommen werden kann.

Von den insgesamt rund 3.400 Einwohnern der Gemeinde Straßkirchen leben etwa 13,5 % im Ortsteil Schambach. Schambach ist somit, neben dem Hauptort Straßkirchen, unser einwohnerstärkster Ortsteil. Flächenmäßig beträgt der Anteil der Gemarkung Schambach rund 30 % der gesamten Gemeindeflächen. Der meiste Boden wird, wie im gesamten Gemeindegebiet, landwirtschaftlich genutzt.

Die Kanalbenutzungsgebühren wurden zum 1. Januar 2011 neu kalkuliert. Erstmals wurde eine Grundgebühr entsprechend der Größe des Wasserzählers eingeführt. Ferner wurde eine Gebührenabstufung für Anwesen, die lediglich die Möglichkeit zur Ableitung des Schmutzwassers haben, vorgenommen. Neben diversen Informationen bezüglich des Nachbarschaftslärms und der Hundehaltungsverordnung gab Bürgermeister Grotz die Sprechtage des VdK-Keisverbandes im Rathaus Straßkirchen bekannt und wies auf die Öffnungszeiten der Verwaltung hin.

Ausführlich wurde der vorläufige Rechnungsabschluss 2011 dargelegt. Dieser wird noch positiver ausfallen, als dies bei der Haushaltsplanaufstellung ohnehin schon zu erwarten war. Das Rechnungsergebnis eröffnet für den Haushalt dieses Jahres einen erheblichen Spielraum der für Neuinvestitionen und notwendige Sanierungsmaßnahmen genutzt werden wird.

Nach vielen nüchternen Daten und Fakten leitete Grotz in den Jahresrückblick der Ereignisse, Feste und Veranstaltungen über. Untermalt mit Bildern wies er unter anderem auf die zahlreichen Vereinsaktivitäten sowie auf die Personalumstellungen im Rathaus hin. Auch das kulturelle Leben kam nicht zu kurz. So fand im Herbst eine gut besuchte Kunstausstellung mit Jugendwettbewerb im Schulgebäude statt.

Zweifelsohne ein Höhepunkt für den Ortsteil Schambach war die Preisverleihung zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – unser Dorf soll schöner werden“ im November letzten Jahres. Die unermüdlichen Bemühungen der gesamten Dorfbevölkerung wurden mit der Auszeichnung in Bronze gewürdigt. An der Feierstunde, mit Überreichung der Urkunden, in Teisnach nahmen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger teil. Bürgermeister Grotz nutzte die Gelegenheit der Bürgerversammlung und reichte die Urkunden und Präsente an die Schambacher weiter. An Schambach ist unschwer zu erkennen, dass die erheblichen Investitionen der letzten Jahre äußerst erfolgreich waren. Nicht zuletzt die in Schambach durchgeführte Dorferneuerung ermöglichte es, das Dorf lebens- und liebenswert zu gestalten. Der öffentliche Raum wurde gut gestaltet und wird –was zweifelsohne das wichtigste ist- von den Bürgern angenommen und mit Leben erfüllt. Durch die Umgehungsstraße, eine der ersten Maßnahmen im Dorferneuerungsverfahren, bleibt der Ort von den störenden Auswirkungen des Durchgangsverkehrs verschont. Besonders bemerkenswert ist in Schambach auch der Zusammenhalt in der Bevölkerung, der durch zahlreiche Feste und Aktivitäten immer wieder aufs neue unterstrichen wird. 

Bericht und Foto: Domaschka, Geschäftsleiterin

Bildbeschreibung: Urkundenübergabe; von links Erster Bürgermeister Eduard Grotz, Gemeinderatsmitglied Heribert Prebeck, Pfarrer Willibald Hirsch sowie Josef Hofeneder.

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