10.10.2016
2 Bewertungen Rating
Schriftgröße

Klassentreffen in Straßkirchen

Treffen des Einschulungsjahrgangs 1977/1978 in der Straßkirchner Schule

Martin Steiner und Christian Hirtreiter, Initiatoren des Klassentreffens des Einschulungsjahrgangs 1977/1978, konnten am Samstag, 1.10.2016 eine stattliche Anzahl von ehemaligen Mitstreitern begrüßen. 39 Jahre nach der Einschulung betraten die ehemaligen Schüler wieder den Eingangsbereich der ehemaligen Volksschule. Von den Erstklässlern von einst kamen immerhin über ein Dutzend Erwachsene, die sich wieder an ihre Schulzeit erinnern durften. Für das Treffen war ein umfangreiches Programm angesetzt. Neben einem formlosen Austausch von Informationen im Gasthof Brunner, stand eine Führung in der Grund- und Mittelschule Straßkirchen und die Teilnahme am Gottesdienst mit Pfarrer Michael Killermann in der Pfarrkirche St. Stephan auf der Tagesordnung. Für die fundierte Einführung in die Neuerungen an der ehemaligen Schule konnte Rektor Martin Mühlbauer gewonnen werden. Rektor Mühlbauer zeigte in eindrucksvoller Form nicht nur die erweiterten Schulräumlichkeiten und verbesserten Unterrichtsgegebenheiten her, sondern gab auch einen Einblick in seinen täglichen Arbeitsalltag. Es wurde auch auf die Ganztagsbetreuung an der Straßkirchner Schule und die Sozialarbeit, sowie den Bundesfreiwilligendienst in der Schule eingegangen. Dargestellt wurden auch die vielen Sanierungsarbeiten, welche während der vergangenen beiden Jahre auf dem Schulgelände und sowohl im Grundschulgebäude als auch im Mittelschulgebäude abgeschlossen werden konnten. Besonders wurde auf den Schulbrunnen des bekannten Künstlers Gerhard Kadletz, welcher nun im Außenbereich saniert wurde, hingewiesen. Der Brunnen ist auch Bestandteil des Logos der heutigen Grund- und Mittelschule Straßkirchen. Rektor Martin Mühlbauer stellte die Aktivitäten der Straßkirchner Bläserklasse, sowie auch weitere Planungen vor. Rektor Martin Mühlbauer betonte, dass gerade die Einbindung von ehemaligen Schülerinnen und Schülern für die heutige Schulfamilie wichtig ist. Am Abend wurde im Rahmen eines Lichtbildervortrags die Vergangenheit intensiv beleuchtet. Wer welchem Lehrer einen Streich spielte, konnte nicht immer eindeutig geklärt werden. Dass aber nach vier Jahrzehnten die Erinnerungen der ehemaligen Grundschüler durchaus nicht vergessen waren, zeigte der rege Gedankenaustausch. Für die ergrauten Kameraden bzw. teilweise haarfarbentechnisch angepassten ehemaligen Schulkameradinnen war auch die Zeit im Kindergarten mit der damaligen „Tante Lina“ im alten, heute abgerissenen Schulgebäude am Kirchplatz zum Greifen nahe. Der Übergang von der Kindergartenzeit in die damalige Volksschule war ein einschneidendes Ereignis. Man ließ die Erinnerungen in Gesprächen lebendig werden. Die Personensuche der Klassenmitglieder erwies sich besonders nach mehreren Jahren als eine sehr schwierig Aufgabe bei der Organisation eines Klassentreffens. Trotz der in neuerer Zeit möglichen Hilfestellung durch Internetportale sind manche Kontakte und tiefe Freundschaften über die Jahre hinweg eingeschlafen.

Die ehemaligen Klassenkameraden und -kameradinnen konnten sich so ausführlich über ihre nicht immer einfache Schulzeit und über die Erfahrungen im Arbeitsleben unterhalten. Weit nach Mitternacht trennt man sich und beschloss sich in fünf Jahren wieder zu treffen, denn nichts bleibt wie es ist. Denn gerade die vergangenen Schultage sind nicht vergessen, denn die Erinnerung daran bleibt.


Gruppenbild des Einschulungsjahrgangs 1977/1978 vor der heutigen Grundschule Straßkirchen mit Rektor Martin Mühlbauer (2. Reihe, 1. von rechts) und mit den Initiatoren Martin Steiner (1. Reihe 1.von rechts) und Christian Hirtreiter (1. Reihe, 1. von links)

Ist dieser Artikel für Sie hilfreich?