05.04.2011
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Klassentreffen in Straßkirchen

-Treffen des Einschulungsjahrgangs 1977/1978 in der Straßkirchner Schule-

Straßkirchen: Martin Steiner und Christian Hirtreiter, Initiatoren des Klassentreffens des Einschulungsjahrgangs 1977/1978, konnten am Samstag, 2. April 2011 eine stattliche Anzahl von ehemaligen Mitstreitern begrüßen.

34 Jahre nach der Einschulung betraten die ehemaligen Schüler wieder den Eingangsbereich der Schule. Von den Erstklässlern von einst kamen immerhin 16 Erwachsene, die sich wieder an ihre Schulzeit erinnern durften.

Für das Treffen war ein umfangreiches Programm angesetzt. Neben einem formlosen Austausch von Informationen im Gasthof Brunner, stand eine Führung in der Grund- und Mittelschule Straßkirchen und die Teilnahme am Gottesdienst mit dem ehemaligen Religionslehrer Pfarrer Michael Killermann auf der Tagesordnung. Für die fundierte Einführung in die Neuerungen an der ehemaligen Schule konnte Hausmeister Matthias Kiendl gewonnen werden. Matthias Kiendl zeigte nicht nur die erweiterten Schulräumlichkeiten und verbesserten Unterrichtsgegebenheiten her, sondern gab auch einen Einblick in seinen täglichen Arbeitsalltag. Es wurde auch auf die Ganztagsbetreuung an der Straßkirchner Schule und die Sozialarbeit eingegangen. Die Sozialarbeit an Schulen soll helfen, soziale Benachteiligungen auszugleichen und individuelle Beeinträchtigungen zu überwinden. Ihr Ziel ist die Förderung der Kinder und Jugendlichen, um die Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu unterstützen. Wie dazu Jugendbeauftragter Christian Hirtreiter ausführte, bedeutet die Jugendsozialarbeit an Schulen eine Leistung der Jugendhilfe, die an der Schule angeboten werde. Die Schule sei ein geeigneter Ort, an dem die Jugendhilfe mit dem Leistungsspektrum frühzeitig auf junge Menschen einwirken und auch Eltern rechtzeitig erreichen könne. Durch den Einsatz von sozialpädagogischem Fachpersonal schaffe die Jugendsozialarbeit ein wichtiges Angebot.

Am Abend wurde im Rahmen eines Lichtbildervortrags die Vergangenheit intensiv beleuchtet. Wer welchem Lehrer einen Streich spielte, konnte nicht immer eindeutig geklärt werden. Dass aber nach mehr als drei Jahrzehnten die Erinnerungen der ehemaligen Grundschüler durchaus nicht vergessen waren, zeigte der rege Gedankenaustausch. Für die ergrauten Kameraden bzw. teilweise haarfarbentechnisch angepassten ehemaligen Schulkameradinnen war auch die Zeit im Kindergarten mit der damaligen „Tante Lina“ zum Greifen nahe. Der Übergang von der Kindergartenzeit in die damalige Volksschule war ein einschneidendes Ereignis. Man ließ die Erinnerungen in Gesprächen lebendig werden. Die Personensuche der Klassenmitglieder erwies sich besonders nach mehreren Jahren als eine sehr schwierig Aufgabe bei der Organisation eines Klassentreffens. Trotz der in neuerer Zeit möglichen Hilfestellung durch Internetportale sind manche Kontakte und Freundschaften über die Jahre hinweg eingeschlafen.

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Gruppenbild des Einschulungsjahrgangs 1977/1978 vor der Grundschule Straßkirchen mit den Initiatoren Martin Steiner (2. Reihe 2.von links) und Christian Hirtreiter (1. Reihe, 1. Von rechts)

Die ehemaligen Klassenkameraden und -kameradinnen konnten sich so ausführlich über ihre nicht immer einfache Schulzeit und über die Erfahrungen im Arbeitsleben unterhalten. Weit nach Mitternacht trennt man sich und beschloss sich in fünf Jahren wieder zu treffen, denn nichts bleibt wie es ist.  Gerade die vergangenen Schultage sind nicht vergessen, denn die Erinnerung daran bleibt.

  Dr. Christian Hirtreiter

 

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