12.09.2013
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Kriegerjahrtag 2013 der KRK Straßkirchen-Haberkofen

Kriegerjahrtag 2013 der KRK Straßkirchen-Haberkofen

Patenschaft mit Leben erfüllt

Generalversammlung der Krieger und Reservistenkameradschaft

Straßkirchen; Die Krieger- und Reservistenkameradschaft Straßkirchen-Haberkofen hatte am Samstag, 7.9.2013, im Gasthof „Zur Post“ die diesjährige Jahreshauptversammlung durchgeführt. Mit einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder wurde die Versammlung eingeleitet. Der Versammlung war ein von Pfarrer Michael Killermann zelebrierter Gottesdienst vorausgegangen. Der Kriegerverein ist sehr aktiv und engagiert sich für eine gute Zusammenarbeit mit der Patenkompanie des Sanitätslehrregiments „Niederbayern“, so Vorsitzender Anton Aigner.

Vorsitzender Anton Aigner erinnerte in seinem Bericht an die Veranstaltungen und Feste des abgelaufenen Jahres. Besonders dankte er der Blaskapelle Toni Schmid (Aufhausen) für die musikalische Umrahmung der vorausgegangenen Messe und der Jahresversammlung. Besondere Erwähnung fand die Anwesenheit des Ehrenmitglieds Edwin Fedeneder. Bei dieser ordentlichen Mitgliederversammlung wurde beim Kassenbericht detailliert auf die Einnahmen und Ausgaben im Laufe des Jahres eingegangen, wobei die Kassenprüfer eine einwandfreie Kassenführung feststellten. Stellvertretender Vorsitzender Hans Schwald ging in seinem umfangreichen Bericht auf die vielen Termine des abgelaufenen Vereinsjahres ein. Herausgestellt wurden die Einnahmen, die bei der Sammlung für die Kriegsgräber zu Allerheiligen erzielt und weitergeleitet wurden. Leider musste während der Generalversammlung auch den im abgelaufenen Vereinsjahr verstorbenen fünf Vereinskameraden gedacht werden. Den Kameraden war das Trauergeleit des Vereins gestellt worden.

Der neue Kompaniechef der 3. Kompanie des Sanitätslehrregiments Niederbayern, Oberstabsarzt Robert Rabanus, konnte sich leider aufgrund der dienstlichen Verpflichtungen bei einem Manöver nicht persönlich vorstellen. Das Regiment hat einen Ausbildungsauftrag und ist dem Sanitätsamt der Bundeswehr unterstellt. Zentraler Auftrag des Sanitätsdienstes ist es, die Gesundheit der Soldatinnen und Soldaten zu schützen, zu erhalten und wiederherzustellen. Die Kompanie ist für ein Rettungszentrum und dessen Betrieb verantwortlich. Auch wurde auf die enge Verbundenheit von Soldaten und Bevölkerung, die mit der Patengemeinde Straßkirchen besteht, verwiesen. Die Traditions- und Kameradschaftspflege der ehemaligen Soldaten sei wichtig. Besonders ist die Anbindung der Reservisten an die jetzt in der Kaserne angesiedelten Sanitätseinheiten wichtig. Unter Leitung des verstorbenen Ehrenvorsitzenden Johann Simmel wurde 1993 das 120-jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe zu einem Jubelfest für die ganze Ortschaft. Aigner erläuterte, dass der Verein mit seinen derzeit 95 Mitgliedern daher auf ein 140-jähriges Bestehen zurückblicken könne. Um den Nachwuchs des Traditionsvereins zu sichern wurde auch die Umbenennung des Krieger- und Soldatenvereins in Krieger- und Reservistenverein vollzogen. Aigner blickte auch auf seine eigene nun zehnjährige Tätigkeit als Vorsitzender des Traditionsvereins zurück und stellte diese dar. Für verdientes ehrenamtliches Engagement beim Verein und für eine zehnjährige Mitgliedschaft zeichnete er Irmgard Aigner, Sofie Steinbauer und Maria Fischer aus.

Vorsitzender Anton Aigner schlug vor, dass die vereinseigene Fahne aus dem Jahr 1973 einer Ertüchtigung unterzogen werden sollte. Hierfür wird demnächst ein Angebot eingeholt. Bürgermeister Eduard Grotz freute sich, dass der Kriegerverein seit vielen Jahren aktiv ist und dass der örtliche Kriegerverein die gute Patenschaft mit der Patenkompanie mit Leben erfüllt. Er dankte den Führungskräften und dem Verein, der sich um die Pflege der Tradition verdient gemacht hat. Aufgrund gestiegener Ausgaben wurde der jährliche Mitgliedsbeitrag leicht erhöht.

Foto krieger-2013.jpg: Die Krieger- und Reservistenkameradschaft Straßkirchen-Haberkofen hielt seinen „Kriegerjahrtag 2013“ ab. Vorsitzender Anton Aigner bei seiner Ansprache am Straßkirchner Denkmal für die Gefallenen und Vermissten zusammen mit Pfarrer Michael Killermann (links), wo man der Opfer der Kriege gedachte.

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