12.04.2017
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Kunst ist in Straßkirchen wichtig

Nach dem großartigen Erfolg der Jugendkunstaktivität und der überörtlichen Ausstellung in hervorragender Zusammenarbeit mit den Schulklassen im Schambacher Schlosspark wird auch im Kalenderjahr 2017 einiges in Straßkirchen geboten sein. Neben der erneuten Einbindung der Grund- und Mittelschule Straßkirchen, sowie auch der örtlichen Kindergärten St. Martin und St. Elisabeth, sind weitere Projekte für das gerade begonnene Jahr in Planung. Bei der jüngsten Versammlung der Straßkirchner Künstler und der Mitglieder des Straßkirchner Lehrerkollegiums im Straßkirchner Lehrerzimmer wurden am 6.4.2017 die Planungen konkretisiert, sowie die Einteilung der freien Fläche an der großen Betonmauer am Schulgelände vorgenommen.

In Straßkirchen wird also auch im Jahr 2017 erneut die umfangreiche Thematik „Kunst“ bearbeitet und erfahrbar gemacht. Der deutsche Dichter Friedrich von Schiller sieht die „Kunst als die rechte Hand der Natur“. Demzufolge werden sich die jungen und erfahrenen Künstler auch 2017 wieder den Schönheiten der Landschaft und Natur widmen, aber auch die geschichtliche Entwicklung Straßkirchens im Rahmen eines "Freilandprojektes: Künstler/in-Lehrkraft-Schulklasse" beleuchten. Rektor Martin Mühlbauer und Konrektorin Claudia Wendel betonten, dass in enger Abstimmung mit dem Lehrerkollegium und der örtlichen Schulleitung auch auf dem Straßkirchner Schulgelände ein größeres Kunstprojekt zur attraktiveren Gestaltung der Betonmauer neben dem Schulgelände in Angriff genommen wird, welches ein Startschuss für noch mehr sein wird. Bürgermeister Christian Hirtreiter, berichtete, dass ein weiterer Förderantrag durch das LEADER-Programm noch in Bearbeitung ist. Die Sparkassenstiftung hat hierfür bereits eine Zuwendung von 1000 Euro geleistet.

Die Kunstaktivitäten sollen die heimatliche Gemeinschaft fördern und auf örtliche Potentiale hinweisen, sowie der Jugend vorbildliches Kunstschaffen als Möglichkeit der sinnvollen Freizeitgestaltung vorstellen. Dies ist mit nachhaltigem Erfolg mit der Straßkirchner Künstlergemeinschaft seit einigen Jahren am Laufen.

Bürgermeister Christian Hirtreiter bekräftigte, dass man nicht nur Freude durch Kunstschaffen erlangen könne, sondern auch die Möglichkeit habe, sich selbst durch künstlerisches Arbeiten zu verwirklichen. Gerade für die Jugend sei es wichtig aktiv zu sein und nicht nur passiv zu konsumieren. Durch die Straßkirchner Kunstausstellungen und die eingebundenen Jugendwettbewerbe wurde bisher ein verstärktes Engagement für den Heimatort angestoßen, was positiv sei.

Die eingebundenen Leiterinnen der örtlichen Kindergärten St. Martin und St. Elisabeth, Irmgard Maier und Regina Hackl und die Schulleitung der Straßkirchner Grund- und Mittelschule betonten den Wert eigenen Kunstschaffens für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Insbesondere für die positive Entwicklung der Schulfamilie und der Dorfgemeinschaft wurde herausgestellt. Konrektorin Wendl erläuterte die Vorstellungen für die angedachte intensive Zusammenarbeit der Straßkirchner Künstler mit den Schulklassen und deren Klassleitern/-innen. Aufbauend auf dem positiven Projekt bei der Schambacher Schlossausstellung werden einzelne Klassen wieder jeweils durch einen Künstler mitbetreut, wobei die genauen Modalitäten - welche Methodik: Mosaik, Steingestaltung oder freies Kunstschaffen - noch festgelegt und besprochen werden müssen.

Angedacht ist, dass die örtlichen Künstler zusammen mit dem Dienstleistenden des Bundesfreiwilligendienstes, der an der örtlichen Schule, seinen Dienst verrichtet, die Kunstaktivität unter Einbindung der Lehrkräfte und der Schulklassen angehen. Unter anderem soll die Betonmauer mit Mosaiken attraktiver gestaltet werden, sodass hierfür bereits die einzelnen Sektoren pro Klasse festgehalten wurden. Hierfür ist in der Schule schon entsprechendes Kunstmaterial gelagert, wobei noch weiteres Kunstmaterial beschafft wird.


Das "Maskottchen Artur" der Straßkirchner Künstlergemeinschaft wird im Jahr 2017 verstärkt seine Aktivitäten im Bereich Kunst, diesmal auf dem Straßkirchner Kunstgelände, entfalten. Das Maskottchen heißt Artur aufbauend auf dem englischen Begriff "Art" für "Kunst". Mit dem Maskottchen wird vor allem die Jugend adressiert, sich intensiver mit der Kunst zu befassen und selbst künstlerisch tätig zu werden.

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