10.05.2011
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Selina Plank siegte beim Jugendtagsturnier

Straßkirchner Tag der Jugend mit Wissenswettbewerb war ein Erfolg

Straßkirchen: Im Rahmen des seit sieben Jahren vom örtlichen Jugendbeauftragten Christian Hirtreiter organisierten Tags der Jugend war auch 2011 einiges geboten. Es standen am Samstag, 7.5.11 als Programmpunkte nicht nur ein Steinzeit-Workshop und eine Stadtführung durch das historische Regensburg auf der Tagesordnung, sondern auch ein Einblick in die Kultur der Römerzeit.

Gerade die vergangenen Kulturen und die Relikte aus den steinzeitlichen Epochen versprühen auf die Jugendlichen eine ungemeine Anziehung. Viele Zeitgenossen haben in ihrer Kindheit und Jugend nach Tonscherben der Römer oder anderen historischen Hinterlassenschaften in den heimischen Gärten gesucht. Kultur ist was für die Jugend, denn gerade in einem Museum kann man Kunst und Kultur für jedermann erlebbar machen, so die Zielsetzung dieses Tagesausflugs nach Regensburg. Dank weiß-blauem Bilderbuchwetter wurde der Kulturtrip für alle teilnehmenden Jugendlichen ein unvergessliches Erlebnis. Mit der museumspädagogischen Einrichtung des Regensburger historischen Museums uns entdeckten die Jugendlichen hautnah Schätze, Faustkeil und Steinzeitfeuersteine in der vorgeschichtlichen Abteilung des Museums. Die Schüler wurden nach der Anreise mit der Bahn in längst vergangene Zeiten entführt. Die Faszination an den historischen Denkmälern zu wecken und den Wert der archäologischen Zeugnisse und Kunstwerke zu entdecken, war ein Hauptanliegen der Pädagogin Sabine Troidl. In handlungsorientierter Weise machte sie Geschichte begreifbar. Nicht nur Zusehen und -hören war gefragt, vielmehr standen Mitmachen und Gestalten im Vordergrund. Wie lebten die Menschen in Bayern vor tausenden von Jahren? Und was zogen die Steinzeitmenschen an, welchen Schmuck trugen sie? - Dies und vieles mehr erfuhren die Teilnehmer bei einem Rundgang durch die Steinzeitabteilung. Im Schulungsraum gab es dann vieles zum Anfassen und selber ausprobieren. Es wurden Tongefäße, aber auch Schmuckgegenstände gebastelt. Am Nachmittag stand in der Regensburger Altstadt das Abtauchen in die römische Vergangenheit auf der Tagesordnung. Auf jugendnahe und unkomplizierte Weise wurde den Jugendlichen dabei die römische Vergangenheit nahe gebracht. Während eines Rundgangs an den Regensburger Römermauern mit dem bekannten Haupttor „Porta Prätoria“ erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel Interessantes über den militärischen Alltag eines Soldaten an der Reichsgrenze sowie über Aufbau und Geschichte eines römischen Legionslagers. Gerade durch die steinerne Brücke ist Regensburg als Stadt am Fluss durch die Jahrhunderte mit dem Donaustrom verknüpft. Während der Führung wurde ein eindrucksvolles Licht auf die existentielle Bedeutung des Wassers als Lebensquelle aber auch auf die Handelsstadt Regensburg als Metropole des Mittelalters geworfen.

Das Programm wurde in Kooperation mit der VR-Bank Landau und mit der örtlichen Mittelschule Straßkirchen durchgeführt. Bei der Rückkunft am Straßkirchner Bahnhof konnten die bestplazierten Teilnehmer des Wissenswettbewerbs Selina Plank (1. Siegerin), Christina Dünstl (2. Siegerin) und Colee Kassek (3. Siegerin) ihre Urkunde und die Siegerpreise erhalten.

Die Finanzierung des Tags hatte dankenswerterweise die VR-Bank Landau mit einer Spende von 500 Euro übernommen.

v.li.: Hans-Peter Huber, Jugendbeauftragter Christian Hirtreiter, Coleen Kassek (3. Siegerin), Christian Dünstl (2. Siegerin), Selina Plank (1. Siegerin), Paula Ostermeier

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