27.06.2014
1 Bewertungen Rating
Schriftgröße

Geschwister Ring siegten beim Jugendtagsturnier

Straßkirchner Tag der Jugend am 21.06.2014

Wettbewerb beim Tag der Jugend im Walderlebnispfad - Erleben, echter Natur stand im Vordergrund

Straßkirchen/Pilsting: Am Samstag, den 21. Juni 2014, war es soweit – es ging unter dem Motto „Natur hautnah“ in den Walderlebnispfad Parnkofen (Marktgemeindebereich Pilsting). Im Rahmen des seit elf Jahren von Christian Hirtreiter organisierten Tags der Jugend war auch 2014 einiges geboten. Bei einer Führung durch die Waldpädagogin Kathrin Limbrunner konnten die jugendlichen Teilnehmer die Pflanzen- und Tierwelt des heimischen Waldes hautnah erleben und so auch einen Blick in die Kinderstuben heimischer Tierarten werfen. Zuerst befassten sich die begeisterten Teilnehmer mit den verschiedenen heimischen Baumarten und lernten den Unterschied von Gehörn und Geweih kennen. Es standen bei dem Jugendtag als Programmpunkte nicht nur die Pflanzen und eine detaillierte Einführung in die heimische Tierwelt –wie den verschiedenen Raubwildarten (u.a. Fuchs, Dachs)- auf der Tagesordnung. Sondern es war auch ein Einblick in spezielle Nutzbaumsorten eingebunden. Mit der pädagogischen Betreuung von Kathrin Limbrunner entdeckten die Jugendlichen hautnah die Tierwelt, wie man sie selten im Rahmen eines Erlebnispfads dargestellt erhält. Die Faszination an der Tierwelt zu wecken und den Wert der heimischen Tierwelt zu entdecken, war ein Hauptanliegen der engagierten Waldpädagogin. In handlungsorientierter Weise machte sie die Lebenswelt der einzelnen Tierarten begreifbar.

Das Internetzeitalter ist geprägt durch eine zunehmende Entfremdung von der Natur daher erfüllt insbesondere der waldpädagogische Dienst die wichtige Aufgabe den Bezug zur Natur aufrecht zu erhalten. Ganz nach dem Motto „Nur was man kennt, kann man lieben und möchte man schützen“ ist der Erlebnispfad ein Mittler zwischen Tier-/Pflanzenwelt und dem Menschen.

Kathrin Limbrunner informierte über ökologische Zusammenhänge und den Wert natürlicher Lebensräume für unsere eigene heimische Lebensqualität. Das Erleben echter Tiere mittels aller fünf Sinne zu verknüpfen und so Informationen auf besonders spannende und nachhaltige Weise zu vermitteln, war ein Schwerpunkt. Während der Führung wurde ein eindrucksvolles Licht auf die existentielle Bedeutung des Waldes als Lebensquelle aber auch als Lebensraum für mittlerweile seltene Tierarten geworfen. Daher erläuterte Frau Limbrunner gerade diese gefährdeten Arten ausführlich. Auf dem Rundweg durch den Walderlebnispfad erklärte die Pädagogin den Kindern alles jugendnah rund um den Wald mit allen Sinnen – die Tiere des Waldes, die verschiedenen Baumarten und den Lebensraum Wald. Die Teilnehmer durften den Wald spielerisch sehen, riechen, hören und tasten. In der Waldrasthütte konnten die bestplazierten Teilnehmer des abschließenden nachmittäglichen Wissenswettbewerbs mit Waldschnitzeljard Maya und Karla Ring (1. Sieger-Duo), JuliaStegbauer/Julia Reith (2. Sieger-Duo) und Franziska Krey/Johanna Schöfbeck (3. Sieger-Duo) ihre Siegerkunden und die Siegerpreise erhalten. Alle übrigen Teilnehmerpaare erhielten eine Teilnahmeurkunde und Sachpreise. Das Programm wurde in Kooperation mit der VR-Bank Landau durchgeführt. Christian Hirtreiter bedankte sich bei allen Kindern für die Teilnahme und bei Josef Schöfbeck, dem Leiter der VR-Bank für den Marktbereich Straubing, für die tolle Unterstützung des diesjährigen gemeindeweiten Tags der Jugend. Mit vielen Erfahrungen reicher fuhren die jungen Teilnehmer am Spätnachmittag mit einem Reisebus wieder zurück in die Heimatgemeinde Straßkirchen.

Bild gruppenbild.jpg: Die Organisatoren mit den Erstplazierten des Wettbewerbs mit Waldschnitzeljagd beim Straßkirchner Tag der Jugend 2014: Bürgermeister Christian Hirtreiter (links) mit den bestplazierten Teilnehmern und dem Sieger-Team Maya und Karla Ring (1. Reihe 2. und 3. von links) zusammen mit dem VR-Bank-Bereichsleiter Josef Schöfbeck (rechts)

Bild führung1.jpg: Die Jugendlichen durften beim Walderlebnistag nicht nur theoretisch Wissen über die Tierwelt ansammeln, sondern konnten auch praktische Kenntnisse erlernen und im Rahmen eines Wettbewerbs (hier im Bild mit der Waldpädagogin Kathrin Limbrunner links) bei einer Schnitzeljagd anwenden. Insbesondere die unterschiedlichen Nadelbaumarten waren hier von Interesse.

Bild führung2.jpg: Die Waldpädagogin Kathrin Limbrunner (links) zeigte verschiedene Vogelnester unter anderem auch ein Vogelnest, welches die Brutvögel aus „Kulturresten“ zusammengebaut hatten.

Bericht und Bilder: Bürgermeister Dr. Christian Hirtreiter

Ist dieser Artikel für Sie hilfreich?