08.07.2014
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Übergabe einer Wärmebildkamera und Fluthelferehrung bei der FFW Schambach

Wärmebildkamera übergeben
Schambach: Die Freiwillige Feuerwehr Schambach organisierte zur Übergabe der neuen Wärmbildkamera einen Ortstermin.

Von rechts: Florian Sixt, Christian Wagner, Martin Laub, Stephan Bugl, Christian Hirtreiter konnten sich beim Schambacher Vitusbrunnen von der Funktionsfähigkeit und den vielfältigen Möglichkeiten informieren (Bild -723). Gerade diese Aufstockung der Schambacher Feuerwehrausrüstung verstärkt die Einsatzmöglichkeiten massiv.

Mit dem hochmodernen Gerät können bei Bränden vermisste Personen in verrauchten Räumen schneller als bisher gefunden werden. Denn der zur Rettung eingesetzte Feuerwehrmann kann mit Hilfe der Kamera quasi durch den Rauch hindurchsehen und somit einen gefährdeten Menschen schneller finden und in Sicherheit bringen. "Brandherde werden auch bei stärkster Verrauchung sichtbar, und der Löschangriff kann zielgerichteter als bisher durchgeführt werden, was zu einer Reduzierung eines eventuellen Löschwasserschadens führt.", hieß es bei der Einführung.
Bei Nachlöscharbeiten werden mit der Kamera auch versteckte Glutnester leichter entdeckt und können gezielt abgelöscht werden. Großflächiges Aufreißen von Böden, Wänden und Decken in Brandräumen kann unterbleiben, dadurch werden auch die Einsatzzeiten verkürzt.
Die Kamera kann darüber hinaus zur Suche von vermissten Personen im Freien besonders bei Nacht eingesetzt werden. "Die Sensortechnik erlaubt sogar das Erkennen des Fülllstandes von verunglückten Tankfahrzeugen oder umgestürzter Fässer mit gefährlichen Inhalt aus sicherer Entfernung", wurde angemerkt. Die Finanzierung war durch eine erhebliche finanzielle Beteiligung ermöglicht worden.



Fluthelferehrung bei der FFW Schambach durchgeführt.
Schambach:
Aufgrund des Donauhochwassers im Juni 2013 konnte genau ein Jahr später am 4.7.2014 eine feierliche Übergabe der Ehrennadeln und Anerkennungsurkunden in der Schambacher Dorfschänke durchgeführt werden

Bei dem Ehrenabend wurde den Fluthelfern der Schambacher Wehr, die im Juni 2013 bei den teils dramatischen Hochwasserereignissen an den Dämmen viele Stunden im Einsatz waren gedankt.

In seiner Rede hob der Bürgermeister den unermüdlichen Dauereinsatz und das Zusammenspiel aller Dienste hervor, die teils bis zur Erschöpfung gegen die Fluten gekämpft hätten. Auch würdigte er die ehrenamtliche Arbeit der Verantwortlichen, die maßgeblich an der Aufarbeitung des Schadensereignisses mitgewirkt hätten. Denn ehrenamtliches Engagement sei schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr, daher sei dieser Ehrenabend mit der Übergabe einer symbolischen Anerkennung eine wichtige Veranstaltung die dazu diene, dass auch die Kameradschaft weiter gefördert werde. Der Bürgermeister dankte den Helfern: "Danke, liebe Feuerwehkammeraden ich bin stolz darauf, dass ich die Ehrung für diesen ehrenamtlichen Einsatz für den Mitmenschen im Rahmen der Hochwasserkatastrophe vornehmen darf." Für jeden Helfer gab es als symbolische Anerkennung eine Anstecknadel und eine Urkunde des bayerischen Staatsministeriums des Inneren.

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